Ein Bundesrichter in Minnesota hat eine vorläufige Verfügung erlassen, um das anstehende Verbot von Vorhersagemärkten im Bundesstaat zu stoppen. Die Entscheidung kommt nur wenige Tage vor dem geplanten Inkrafttreten der vom Gouverneur Tim Walz unterzeichneten Gesetzgebung am 1. August.
Rechtliche Auseinandersetzung und Bundesaufsicht
Die Commodity Futures Trading Commission hat die Klage gegen die staatliche Maßnahme eingereicht und diese als den "aggressivsten" Versuch zur Einschränkung des Marktzugangs bezeichnet. Die Gesetzgebung hätte die Nutzung von Plattformen wie Kalshi und Polymarket für die Bewohner untersagt. Die US-Bundesrichterin Katherine Menendez kam zu dem Schluss, dass Bundesvorschriften wahrscheinlich die staatliche Regelung überlagern. Sie wies darauf hin, dass die Aufrechterhaltung des bestehenden Zustands angemessen bleibt, während das Gericht den Fall prüft.Die Entscheidung folgt einer jüngsten Entwicklung in Nevada, wo Kalshi nach einer Einigung mit der Nevada Gaming Control Board die Aussetzung seiner lokalen Aktivitäten vereinbart hat.